Es ist keine Eigenbewerbung möglich. Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Die Ermittlung des Preisträgers findet in enger Zusammenarbeit mit 10-15 ausgewählten Kunstvereinsleitern, Kunstkritikern und Professoren von Kunstakademien aus dem gesamten Bundesgebiet statt, die anhand der vorgegebenen Kriterien jeweils 1-2 Kandidaten vorschlagen. Anschließend wählt eine Jury, die aus renommierten Fachleuten auf dem Gebiet der zeitgenössischen Bildenden Kunst besteht, aus den 15-20 nominierten Kandidaten den Preisträger aus.

Der Preis ist mit 12.500 Euro für ein Projekt im öffentlichen Raum dotiert. Zusätzlich unterstützt wird die Umsetzung durch weitere Sponsorengelder. Die Besonderheit des Ausstellungsprojektes besteht darin, dass der Künstler für die Präsentation seiner Arbeit selbst einen Ort im öffentlichen oder halböffentlichen Raum der Stadt Rheda-Wiedenbrück wählt.

Für die Realisierung und Umsetzung des Projektes gibt es keine Vorgaben: Eine ortsbezogene Intervention auf dem Marktplatz ist ebenso möglich wie das Aufstellen einer architektonischen Skulptur im Flora-Westfalica-Park. Die Idee besteht darin, eine zugleich unkonventionelle, individuelle und innovative Form der Werkpräsentation zu finden, die sich alle drei Jahre mit dem jeweiligen Preisträger ändert. Angestrebt ist eine Umsetzung im Jahr der Preisverleihung.